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Tipps und Tricks zum Malen unterwegs

Sobald das Wetter wieder wärmer wird, zieht es mich zum Malen und Zeichnen nach draußen. Hier kommen also meine Tipps und Tricks, was du wirklich brauchst (und was nicht). Immer mit dabei ist natürlich mein Skizzenbuch! Und was noch?


Meine Top-3-Materialien

Platz 1 Schwarzer Lieblingsstift (Fineliner)

Platz 2 Wassertankpinsel, kleiner Farbkasten und ein Lappen

Platz 3 Wasservermalbare Wachsmaler oder Aquarellstifte


Weitere Materialien, die sich für unterwegs bewährt haben

- Buntstifte in einer vorher ausgewählten Farbpalette

- Wasserbasierte Filzstifte in einer vorher ausgewählten Farbpalette

- Bleistift (2B), Anspitzer und Radiergummi

- eine Klammer, mit der man bei Wind die Seiten offen halten kann

- ein kleines Marmeladenglas mit Wasser befüllt (gut zudrehen!)

- ein Sitzkissen oder ein kleiner Campinghocker (darum habe ich schon welche beneidet!)


Das Skizzenbuch

Das beste Skizzenbuch für mich ist A5 und hat ein Hardcover. So kann ich sogar im Stehen zeichnen oder es auf meinen Schoss legen, ohne dass sich die Seiten biegen. Ich bevorzuge außerdem ein Buch ohne Spiralbindung. Wenn ich meine Zeichnung mal zu groß anlege, dann male ich auf der gegenüberliegenden Seite weiter.



Umgang mit neugierigen Menschen

Wer unterwegs zeichnet, zieht die Blicke auf sich. Manchmal wurde ich sogar schon angesprochen. Besonders schwierig ist es, Menschen zu observieren, da sie sich direkt beobachtet fühlen. Ich halte mich an ein paar einfache Tricks.

- mit dem Rücken vor eine Wand setzen oder stellen gegen unverschämte Schulterblicke

- Cappi und Sonnenbrille helfen dabei, deinen Blick zu verstecken

- draußen in ein volles Café setzen, um nicht direkt aufzufallen

- in einem Café/ Imbiss ans Fenster setzen und zeichnen, was du draußen siehst


Planung

Ein bisschen Vorbereitung hilft ungemein, wenn du draußen kreativ sein willst. Überlege dir einen Ort und recherchiere so gut es geht im Vorhinein, wo du gut sitzen kannst. Beschränke dich auf weniger Material! Das fördert deine Kreativität, weil du vor Ort nicht mehr so viele Entscheidungen treffen musst. Außerdem ist deine Farbpalette dann begrenzt, was automatisch zu schönen Bildern führt. Und zuletzt überlege ich mir gerne im Voraus, was mein Ziel mit diesem Ausflug ist. Will ich Architektur zeichnen? Will ich Menschen studieren? Will ich Farben sammeln? Wenn ich mir meines Ziels bewusst bin, finde ich schneller Motive und bin auch schneller mit dem Ergebnis zufrieden. Und nicht vergessen: Es soll Spaß machen und es ist nur ein Skizzenbuch! :-)


Meine Frage für dich: Wo möchtest du in diesem Sommer unterwegs malen?


In aufrichtiger Sympathie,

deine Ann-Katrin

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